Auftakt zum „Jahr der Familie“

Am 29. Januar 2010 fand der traditionelle Neujahrsempfang des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs im Nikolaisaal statt. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zum Themenjahr „ Potsdam 2010 – Jahr der Familie“.

Der Neujahrsempfang begann mit der Sinfonie Nr. 9 von Antonin Dvorak, gespielt vom Jugendsinfonieorchester der städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“. Im Anschluss hielt Oberbürgermeister Jann Jakobs seine Neujahrsansprache. Nach dem Grußwort des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck widmete sich auch der Journalist und Publizist Matthias Matussek dem Thema Familie.

Für ihr Engagement im Sinne von Familien in Potsdam wurden Helga Hefti, Gründerin und langjährige Vorsitzende der Bürgerinitiative Stern, sowie die Gründer des Exploratoriums Potsdam, Prof. Dr. Elisabeth Prommer, Dr. Ulrich Hienzsch und Dr. Axel Werner mit einer Eintragung in das Goldene Buch der Landeshauptstadt geehrt.

Die Märkische Allgemeine Zeitung schrieb über die Ehrung für Helga Hefti: „Jakobs nannte sie eine glühende Streiterin für ihr Wohngebiet. Die Veränderungen am Keplerplatz, die Fortschritte beim Schulcampus, die erfolgreiche Arbeit des Eltern-Kind-Zentrums und des Jugendclubs seien zu großen Teilen der ständigen Mahnerin zu verdanken. Helga Hefti hatte sich nach schweren Schicksalsschlägen – sie verlor durch Krankheit innerhalb von sechs Tagen ihren Mann und ihren Sohn – im Jahr 2008 von der Spitze der Bürgerinitiative zurückgezogen. Neue Kraft habe sie durch ihre Mitmenschen und in der Kirche Am Stern gefunden, sagte sie, und dass sie die Ehrung zunächst nicht habe annehmen wollen. Aber nun sei sie glücklich und stolz auf ihr Quartier.“

Zur Ehrung der Gründer des Exploratoriums war in den Potsdamer Neuesten Nachrichten zu lesen: „Das wissenschaftliche Mitmach-Museum für Kinder sei ein Aushängeschild nicht nur für die Stadt, sondern für das ganze Land, so Ministerpräsident Platzeck in seiner Laudatio. ‚Dort wird mit einem Lachen im Gesicht gelernt.‘ Ideengeberin für das Exploratorium ist Elisabeth Prommer. Als sie 2003 von einem Forschungssemester in Kalifornien zurückkehrte, habe sie genau gewusst, was Potsdam brauche – ein Exploratorium. Zuerst habe sie ihren Mann Ulrich Hienzsch überzeugt, beide spendeten ihrem Projekt als Startkapital 200 000 Euro. Mit dem Wissenschaftler Axel Werner gründeten sie 2004 den Exploratorium-Verein, im September 2009 konnten sie im Museum an der Wetzlarer Straße in Babelsberg den 250 000. jungen Besucher begrüßen.“