Preisträger: Dr. Wolfgang Puwalla

Potsdamer Ehrenamtspreis 2016 in der Kategorie:

Langjähriges ehrenamtliches Engagement

Laudatio von Birgit Müller, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Potsdam

Dr. Wolfgang Puwalla, geehrt für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Es kommen zunehmend Kontakte zu Menschen aus anderen Kulturen mit anderen Sprachen zustande. Das heißt, dass Sensibilität, Toleranz und Verständnis entwickelt werden müssen. Das Beherrschen von Sprachen und das Kennen der Kulturen wird eine wachsende Qualifikation sein.
Lutz von Rosenstiel (*1938), dt. Wirtschafts-Psychologe, Prof. am Institut f. Organisations-Psychologie, München

Alle Arten von Kunst haben ihre Berechtigung, mit Ausnahme einer Kunst, die langweilig ist.
Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.
Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Am Mute hängt der Erfolg.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler

Jemanden glücklich machen, ist das höchste Glück.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler

Wer schaffen will, muß fröhlich sein.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler

Über die persönlichen und freundschaftlichen Gefühle zueinander, die gezielte Information und die gemeinsame Freude am Singen konnten wir lernen, Konflikte zu lösen. Wir mussten in diesem Zusammenhang auch feststellen und akzeptieren lernen, dass es Mentalitätsunterschiede gibt, die man letztlich nicht wirklich in der Tiefe verstehen kann, auch wenn man sich noch so bemüht und guten Willens ist.

Uns wurde klar, dass es nicht Ziel dieser Arbeit sein kann, gegenseitig alles voneinander zu verstehen und über den Weg des intellektuellen Erfassens zur Toleranz zu kommen, weil dies praktisch kaum möglich ist. Ziel sollte es vielmehr sein, die Bereitschaft zu wecken, einander freundschaftlich auch und gerade in Hinsicht auf diejenigen Verhaltensweisen und Ansichten zu tolerieren, die man nicht verstehen kann.

Doch auch hier gab es Grenzen. So stießen wir auf die Problematik unserer Haltung zu Verhaltensweisen in anderen Kulturen, die eindeutig abzulehnen sind, wie beispielsweise das Schlagen oder die Beschneidung von Frauen, um nur ein Beispiel zu nennen. Die „Windrose-Gruppen“ boten und bieten durch ihre Regelmäßigkeit und den Katalysator der Musik einen guten Nährboden für die direkte zwischenmenschliche Auseinandersetzung.