Ehrenamtspreise in der Schinkelhalle verliehen

Jury vergab fünf Ehrenamtspreise und acht Anerkennungen.

Der Potsdamer Ehrenamtspreis wurde heute Abend zum zwölften Mal verliehen. Im Beisein von Oberbürgermeister Jann Jakobs wurden in der Schinkelhalle fünf Ehrenamtspreise und acht Anerkennungen verliehen. Mit dem Ehrenamtspreis werden die vielfältigen Engagements und Freiwilligentätigkeiten von Potsdamerinnen und Potsdamern gewürdigt, die sich in ihrer Stadt für die Belange Anderer einsetzen und dafür unentgeltlich ihre Zeit und ihre Kraft investieren.

Die Preise in fünf Kategorien wurden an folgende Personen und Institutionen verliehen:

  • Ehrenamtspreis für langjähriges Engagement
    Burkhard Radtke
    für sein weltliches, menschliches und kirchliches Engagement für den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft in Groß Glienicke.
  • Preis für das ehrenamtliche Engagement für die Entwicklung der Quartiere
    Sandra Engelbrecht und Familie
    für ihre Nachbarschafts-, Quartiers- und Bildungsarbeit im Schlaatz und in Bornstedt.
  • Sonderpreis der EWP für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Robert Segner
    für seine kulturelle und künstlerische Bildungs- und Community-Arbeit.
  • Ehrenamtspreis für das Wirken für Demokratie, Toleranz und Integration
    Lernwerkstatt Deutsch im Bildungsforum
    mit ihren 60 Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen unterstützen.
  • Ehrenamtspreis für den Schutz und Erhalt von Natur und Umwelt
    Alexander Gorges
    für seine vielfältige Bildungs- und Projektarbeit, u.a. im Schlaatz und für das Projekt „Habichtwiese“ in Bornstedt.

Neben den Preisen vergab die Jury Anerkennungen in Würdigung außerordentlicher ehrenamtlicher Leistungen:

Für ihre ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gab es Anerkennungen für Marie Blume, Jutta Marbach sowie Kathrin und Thomas Gaede für ihr Engagement für die Spirellibande.

Mit drei Anerkennungen würdigte die Jury langjähriges ehrenamtliches Engagement. Sie wurden an Frank Ditting für die Nachwuchsarbeit des RC Germania Potsdam e.V., an das ehrenamtliche Betreuungsteam des Hospiz- und Palliativdienstes Potsdam und an Sunita Rosemarie Singh für ihre langjährige Arbeit mit psychisch kranken Menschen vergeben.

Für ihr ehrenamtliches Engagement für die Entwicklung der Quartiere erhielten das Bündnis Mietenstopp und die Initiative „Stadtmitte für Alle“ Anerkennungen.

Für ihren Einsatz für Demokratie, Toleranz und Integration erhielten Siegbert Butz sowie ein ehrenamtliches Team des Sozialwerks Potsdam, die sich für blinde und sehbehinderte Menschen einsetzen, eine Anerkennung.

Gemeinsame Auslober des Ehrenamtspreises waren die Landeshauptstadt Potsdam, die ProPotsdam GmbH und der Verein Soziale Stadt Potsdam. Hauptpartner war zum sechsten Mal die Energie und Wasser Potsdam GmbH, die den Sonderpreis in der Kategorie „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ gestiftet hatte.

Der Preis war am 3. Mai 2018 ausgelobt worden. Die Bewerbungsfrist lief bis zum 12. Juni. Es waren in diesem Jahr 46 Vorschläge und Bewerbungen eingegangen. Seit 2007 wurden 921 Personen und Institutionen für den Potsdamer Ehrenamtspreis vorgeschlagen.

In der Jury für den Potsdamer Ehrenamtspreis 2018 arbeiteten u.a. Birgit Müller, die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Karin Juhàsz, Mitarbeiterin der Landeshauptstadt Potsdam, Göran Böhm, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke Potsdam GmbH und Daniel Beermann, Geschäftsführer des Vereins Soziale Stadt Potsdam mit. Die Bewerbungen und Vorschläge wurden nach den Kriterien Einsatz und Engagement, Originalität und Kreativität, Nachhaltigkeit und Modellcharakter sowie Bereicherung für die Zivilgesellschaft beurteilt.