„Lange mobil & sicher zu Hause“

Das Ehrenamts-Projekt für mehr Sicherheit im Alltag von Senioren der Akademie der 2. Lebenshälfte Potsdam zeigt Wirkung.

Das Projekt „Lange mobil & sicher“ hilft Senioren dabei, wieder beweglicher zu werden. Foto: Akademie 2. Lebenshälfte Potsdam

2018 erlernten einige Pflege- und Engagierte Begleiter des Projektes „Potsdamer Engagement für Lebensqualität im Alter“ (PELA) der Akademie 2. Lebenshälfte Potsdam in einem Kurs Übungen, die die Beweglichkeit und Sicherheit älterer Personen im Alltag verbessern können. Diese neuen Erkenntnisse wenden sie seither bei ihren Besuchsdiensten an. So helfen sie den Senioren dabei, „lange mobil & sicher zu Hause“ zu sein.

Dass das gleichnamige Projekt fruchtet, bestätigen die Berichte der Begleiter: So habe sich die Beweglichkeit der Besuchten verbessert, und sie können wieder ohne Hilfe Tätigkeiten ausüben, die bislang nicht mehr möglich waren, berichtet Dagmar Buttstädt, Koordinatorin Ehrenamt der Akademie 2. Lebenshälfte in Potsdam. Zudem geben Übungen der Sturzprävention, etwa das Erlernen von einfachen Methoden zur Vermeidung von Stürzen, den Senioren wieder mehr Sicherheit in der Wohnung und bei Spaziergängen.

„Für die Engagierten ist schön mitzuerleben, wenn wieder ein Besuchter ohne Hilfe gehen und sich sicherer in seiner Wohnung bewegen kann“, freut sich Dagmar Buttstädt.

Das Projekt richtet sich vor allem  an Menschen im hohen Alter, die ihr Zuhause kaum noch allein verlassen können und sich mehr Kontakt und Bewegung wünschen. „Lange mobil & sicher zu Hause“ ist eine landesweite Initiative der Akademie 2. Lebenshälfte und der AOK Nordost und wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Brandenburg finanziell unterstützt.

Hauptziel der Arbeit von PELA ist es, die Lebensqualität alter und pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen in Potsdam durch den Einsatz ehrenamtlich Engagierter zu verbessern und dabei Engagement und Kompetenzen der Akteure aktiv zu nutzen und weiter zu entwickeln. Die Pflege- und Engagierte Begleiter verstehen ihre ehrenamtliche Arbeit als eine Ergänzung der professionellen Pflegesysteme.